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Christen tragen zur Blasphemie bei, wenn sie die Klimaideologie zu einem Götzen erklären!

Philosophischer Laienarbeitskreis kritisiert Anbiederung der Kirche an den radikalen Aktivismus

Angesichts einer zunehmenden Anbiederung der Kirche an die radikale Klimaschutzbewegung und ihre egozentrischen Ansprüche erklärt der Leiter des Philosophischen Laienarbeitskreises, Dennis Riehle (Konstanz), in einer aktuellen Stellungnahme wie folgt:

Wer sich dazu hinreißen lässt, den Götzen der Klimarettung anzubeten und Lichtgestalten wie Greta oder Luisa zu Heiligen zu machen, verlässt damit das Fundament der Bibel und der Gebote und sollte sich nicht länger als Christ bezeichnen. Denn es passt nicht zusammen, das Grundvertrauen in die Fügung der Welt durch einen transhumanistischen Gedanken der krampfhaften Einflussnahme auf die Schöpfung und ihren Lauf zu ersetzen – und sich damit selbst in die Position des Lenkers und Schaffers zu erhöhen. Dass sich die Kirche von dieser Lästerung anstecken lässt und sodann auf die Bedienung ihrer Kernaufgaben wie der Liturgie, der Seelsorge, der Glaubenslehre, der Verkündigung und der Diakonie verzichtet, zeigt ihre Entkernung deutlich. Wer plötzlich diejenigen auf die Kanzel lässt, die die von Gott gegebene Mündigkeit des Menschen in Frage stellen, tauscht sein Prädikat der Weltanschauungsgemeinschaft gegen das Etikett des lobbyistischen und zeitgeistigen Steigbügelhalters aus. Durch die Entfremdung von ihren Kernaufgaben trägt die Kirche zu einer weiteren Erosion ihrer Mitgliederschaft bei und öffnet sich einerseits zwar für eine woke Gesellschaftsgruppe, die allerdings andererseits nicht die Zahl der Austritte von Schäfchen kompensieren kann, welche ihrer Glaubensgemeinschaft trotz vieler Skandale und Affären über Jahrzehnte die Treue gehalten haben. Es ist der Wegbruch dieser Basis, welcher beide Konfessionen nachdenklich machen sollte.

Wer einen zeitgeistigen Aktivismus wie eine Monstranz vor sich herträgt und in eine Zeit zurückfällt, in der man die Menschen von oben herab moralisierte und mit dem erhobenen Zeigefinger disziplinierte, verkennt nicht nur die Mündigkeit des Einzelnen, sondern auch die Berechtigung zur Priesterschaft aller Laien. Selbige befähigt zu einer selbstverantwortlichen Schöpfungsbewahrung, die allerdings nichts mit der Ideologisierung durch eine Mainstream-Bewegung zu tun hat, welche abverlangen möchte, uns dem natürlichen Lauf der Dinge und der Evolution entgegenzustellen. In unserer eigenen Überhöhung und der Anmaßung zur Lenkung der Welt mit ihren seit Anbeginn unserer Erde zur Regelmäßigkeit dazugehörenden Schwankungen verkennen wir die Allmacht des Herrn – und versuchen, uns an seine Stelle zu setzen. Gegebenheiten anzunehmen und die Endlichkeit zu respektieren, diese Demut und Geduld fehlt einer Generation derjenigen Gläubigen, der es nicht um eine Veränderung des eigenen Lifestyles, persönliche Ressourcenschonung und eine individuelle Transformation hin zu einem bewussteren, genügsameren und zufriedeneren Dasein geht. Stattdessen lebt sie ihren Traum und ihre narzisstische Illusion, einen Wandel bekämpfen zu können, der nur bedingt durch das zivilisatorische Benehmen beeindruckt werden kann. „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ (Joh 15,5 – LUT1912) – diese Rangordnung sollten wir endlich wieder neu verinnerlichen.

Weitere Informationen auf www.dennis-riehle.de.

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