Schlagwort: Robert Habeck

Heiligenverehrung in Grün und Blau: Wird Weidel in die gottgleichen Fußstapfen eines angehimmelten Habeck treten?

Wer Journalismus mit Leidenschaft und Akribie betreiben will, der muss mit dem Umstand klarkommen, dass dieser Beruf im besten Falle ziemlich undankbar ist. Denn man sollte idealerweise mit der Tatsache einverstanden sein, sich prinzipiell in alle Richtungen Kritik, Zweifel und Skepsis zu bewahren, ohne allzu offensichtlich, regelmäßig und immanent in Fürsprache gegenüber einer bestimmten politischen Kraft zu verfallen.

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Meine Erwiderung an Olaf Scholz: Kanzler, bleib bei deinem Leisten – und geh zurück nach Hamburg!

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, lieber Olaf (wir sind ja beide Genossen, wobei es bei mir schon einigermaßen lange her und wohl eine der falschesten Entscheidungen meines Lebens gewesen ist)! Nun habe ich doch einige Zeit gebraucht, um Ihre Neujahrsansprache neben dem ökologisch angebauten und sich bisweilen als transvegane Tofu-Stulle empfindenden Mettbrötchen zu verdauen.

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Akklimatisieren statt transformieren: Warum der Wettergott auf die deutsche Wärmepumpe pfeift!

Erst im letzten Sommer war es wieder soweit: Auf meinem Handy ging eine Warnmeldung nach der nächsten ein, welche mich auf schwere Unwetter einstimmen wollte. Von Hagel, Stürmen und Überflutungen wurde gesprochen. Und das große rote Ausrufezeichen wurde von Minute zu Minute größer. Was blieb am Ende von den Drohkulissen und all der Panikmache übrig?

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Das Jahr könnte desaströser nicht enden: Hohn und Spott ergießt sich über Deutschlands geschundene Seele!

Nun schließt das Jahr seine Pforten – und viele Menschen dürften einigermaßen erleichtert sein, dass 2024 vorbei ist. Denn wenn wir zurückblicken, dann waren wir an so vielen Stellen mit Sorgen und Nöten, Krisen und Katastrophen geplagt, dass man bisweilen nicht nur mit schrecklichen Schlagzeilen überfordert wurde.

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Vor aufgebrachten Bauern flüchten, aber Kanzler werden wollen: Die Anmaßung des Robert von und zu Habeck!

Die Psyche ist ein weites Feld! – So, oder ähnlich, stellte bereits der Tiefenforscher Arthur Schnitzler fest, dass unsere Seele zu schier undenkbaren Verrenkungen bereit ist, um sie vor allzu vielen negativen Einflüssen zu schützen. Eines ihrer klassischen Mechanismen ist dabei das oder weniger gesteuerte Verdrängen von Realitäten, die für uns schmerzlich, belastend und erdrückend sein können.

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Und Gott sprach: Es werde Licht! Doch Robert fand den Schalter nicht…

Eigentlich sind Kurzsichtigkeit und Nachhaltigkeit die größten Widersacher. Denn während man im einen Fall nur bis morgen denkt, sind im anderen Fall zukunftsfähige Konzepte gefordert. Weil wir nun aber in einer Zeit leben, in der die Doppelmoral zu einer Tugend geworden ist, lassen sich gegensätzliche Pole durch Schwurbelei und Märchenerzählungen schnell miteinander in Einklang bringen.

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Küchenphilosophie eines grünen Doktors: Wenn die Inflation fällt, steigen meine Beliebtheitswerte!

Lange Zeit galten Märchen ein Stück weit als überholt, altmodisch und rückwärtsgewandt. Eltern verzichteten zunehmend darauf, ihren Kinder entsprechende Geschichten zu erzählen – und setzten stattdessen Vertrauen in die Macht flexibler Online-Lexika, in denen sich die Kleinsten später einmal darüber informieren würden, dass es sich bei den Gebrüdern Grimm eben nicht um ein 2000er-Popduo oder ein Influencer-Tandem der Neuzeit handelte.

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