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Wenn AfD-Abgeordnete vom Establishment ans Messer geliefert werden, muss die Ampel-Panik riesig sein!

Kommentar von Dennis Riehle

Während sich Vizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt im Bundestag darüber sorgt, dass die erhitzte Erde das demokratische Gemeinwesen in Deutschland bedrohe, beteiligt sich ihre Partei mitsamt des restlichen Kartells der Etablierten an einem Frontalangriff gegen die Alternative für Deutschland. Nachdem es bereits Petr Bystron getroffen hatte, entschied das Parlament, nun auch die Immunität von Hannes Gnauck aufzuheben. Die Zügel des Despotismus werden also noch ein Stück weiter angezogen, um mit einer massiven Kampagne den sich in den Umfragen nur vordergründig konsolidierenden Zuspruch für die Blauen durch staatliche Repression, Gängelung und Tyrannei doch noch irgendwie brechen zu können. Man hatte in den vergangenen Wochen bereits Untersuchungen angestrengt, ob es in der Fraktion der AfD nicht nur erstinstanzlich verurteilte Abgeordnete gibt, sondern man ließ die Vermutung in die Welt senden, wonach zahlreiche Mitarbeiter Verbindungen ins rechtsextreme Spektrum pflegten – oder sich gar selbst als Anhänger von anrüchigen Burschenschaften und Vorfeldorganisationen verdächtig gemacht haben. Ein Credo in dieser Bemühung um Unterdrückung ist stets die Haltlosigkeit. Denn genauso, wie Thomas Haldenwang bis heute verständlicherweise nicht konsistent darlegen konnte, weshalb er in der kritischen Opposition einen Verfassungsfeind ausgemacht haben will, fußen all die aufgebauschten Skandale der Gegenwart in aller Regel auf bloßen Spekulationen – die allerdings genügen, um die blökende Schafherde in ihrem Applaus für die Obrigkeit bei Laune halten zu können. 

Und so ist es auch nicht wirklich überraschend gewesen, dass man auch in diesem Falle die Unterstützung der Investigativjournalisten von „Correctiv“ in Anspruch nahm – um erneut eine Schlagzeile über den Äther zu senden, die in Sachen Mehrwert ungefähr genauso überzeugte wie das Deportationsmärchen, welches sich die Medienlandschaft nach der Recherche über das vermeintliche Geheimtreffen am Lehnitzsee zur Thematisierung der legalen Remigration aus den Fingern sog. Dass es mit Gnauck nun ausgerechnet den Mandatar getroffen hat, den man schon allein deshalb auf dem Kieker hatte, weil er als Vorsitzender der „Jungen Alternative“ ohne eigenes Zutun auf der Liste der politischen Feinde und Zerstörer unserer Grundordnung verortet wurde, stellt dabei weder einen Einzel- noch einen Zufall dar. Ein Aufschrei ging durch die Reihen der Ampelaner, weil er als ehemaliger Soldat im Verteidigungsausschuss sitzt – und damit im Zweifel auch Zugang zu Dokumenten erhält, welche nach Auffassung der Vorsitzenden Marie-Agnes Strack-Zimmermann nicht in die Hände derjenigen fallen dürften, die sich gegen die Interessen eines kriegstüchtigen Fanclubs stemmen – und Frieden der Eskalation vorziehen. Dass es aber gerade dieser couragierte junge Mann ist, der immer wieder mit exzellenten Reden im Plenum brilliert und sich in all seinen Einlassungen unmissverständlich zu unserem repräsentativen System bekannt hat, spielt in einer von Verblendung und Verbitterung motivierten Hatz keine Rolle.

Ohne Lügen, Falschbehauptungen und Dämonisierung kommt ein totalitär anmutendes Herrschaftsmonopol nicht aus. Wer sich als Bürger allerdings mit ein wenig Skepsis, Distanz und Verstand ein eigenes Bild machen will, der stößt in den sozialen Medien auf einen präsenten, zugewandten und authentischen Volksvertreter, der dieses Prädikat tatsächlich noch verdient hat. Die jetzt zu den Ermittlungen führenden Vorwürfe aus Zeiten seiner Zugehörigkeit zur Bundeswehr scheinen weit in die Vergangenheit zurück zu reichen, weshalb man sich an den Fall von Maximilian Krah erinnert fühlt, der über Jahre nicht darüber informiert wurde, dass in seinem Büro ein Spion für China sitzt. Man ließ ihn in die Falle tappen, eine derart wichtige Erkenntnis erst im Wahlkampf öffentlich zu machen – und damit unübersehbar das Abstimmungsverhalten der Menschen beeinflussen zu wollen. Da wird eine Maschinerie an Indoktrination des Publikums angeworfen, das man offenbar für ziemlich dumm hält. Denn man muss es sich schon besonders kuschelig in seinem Elfenbeinturm gemütlich gemacht haben, den Souverän tatsächlich als so naiv einzuschätzen, dass er hinter all dem aktuellen Gebaren kein Kalkül entdeckt. Nachdem ich mich umfassend mit Hannes Gnauck befasst und seine Positionen studiert habe, komme ich nach meiner persönlichen Auffassung zu dem unmissverständlichen Schluss, dass hier ein eloquenter, rhetorisch versierter und fachkundiger Politiker der AfD mundtot gemacht werden soll – weil er sich doch tatsächlich erdreistet, stolzen Patriotismus und kulturelle Identität zu verkörpern. Es besteht also die Gefahr, dass er mit seiner Ideologie der Heimatverbundenheit grüne Befindlichkeiten stören könnte. Immerhin stellt er das Gegenmodell zu einer vor Selbstverachtung, Leistungsverweigerung und Desorientierung nur so triefenden Spezies dar, welche einen schulischen Abschluss oder eine bis zum Ende durchlaufende berufliche Qualifizierung als überbewertet ansehen – und ein Engagement als Küchenfee für hinreichend einstufen, um höchste Ämter in der Republik ausfüllen zu können. Seine Aufrichtigkeit, Geradlinigkeit und Konsequenz machen ihn selbstverständlich zu einem herausfordernden Gegner, der darüber hinaus mit inhaltlicher Stärke aufwarten und überzeugen kann, nachdem er sich ohne jeden Zweifel für den Erhalt und Fortbestand der Nation einsetzt. Nirgendwo kann man etwas finden, was auch nur im Ansatz die wiederkehrenden Postulate untermauern würde, dass das Verfechten einer bereits in Art. 116 GG verbrieften Weltanschauung deutscher Volkszugehörigkeit mit einer automatischen Verachtung des Unbekannten allein aus ethnischen Aspekten heraus gleichzusetzen ist. Nein, Vaterlandsliebe mit dem Besinnen auf Wurzeln, Herkunft und Ursprünglichkeit ist kein Verbrechen, sondern eine Tugend gerade in jenen Zeiten, in der die Entfremdung unserer Gesellschaft stark zunimmt. Dass das ein Dorn im Auge von Globalisten ist, die sich aus Scham über ihre gescheiterte Existenz nach unserem gemeinschaftlichen Niedergang sehnen, ist nur allzu plausibel. Aber eine Gruppe kann nicht auf die Gefühle der Verlierer bauen, wenn es noch einen Rest an Chance zur Trendumkehr gibt.

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