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Die Menschheit erwacht vom Narrativ des alleinverantwortlichen CO2!

Es ist nicht nur eine zweifelnde Zivilisation, die so langsam aber sicher aus dem Dornröschenschlaf erwacht, den uns die Wissenschaft mit ihrem vermeintlichen Konsens über die anthropogene Erderwärmung verordnet hat. Auch immer mehr Unternehmen sind nicht bereit, sich dem Narrativ vom ausschließlich menschgemachten Anstieg der Durchschnittstemperaturen zu unterwerfen – und damit zu riskieren, dass aufgrund von Verbot und Kasteiung Wachstum und Wohlstand allerorten erlahmen. Wenn mittlerweile sogar Nobelpreisträger die Öffentlichkeit dazu ermutigen, nicht auf die Suggestion der bedeutsamen Schädlichkeit vom Treibhausgas CO2 in der Atmosphäre hereinzufallen, dann haben es zumindest diejenigen Forscher schwerer, die sich bisher in einer eklatant die Grundsätze des seriösen Arbeitens ihrer Zunft vernachlässigenden Weise der Ergebnisoffenheit, der Unvoreingenommenheit und Untendenziösität verweigern. Denn man kann zahlreiche Kritikpunkte an ihren Erkenntnissen, Prognosen und Mahnungen anbringen, die all das relativieren, was mittlerweile Regierungen dazu missbrauchen, eine Politik der Regulierung und Lenkung durchzusetzen – und dabei sowohl auf ökonomische wie auch soziale und nachhaltige Kollateralschäden, Widersprüche und Doppelmoral pfeifen.

Da ist es beispielsweise der kanadische Premierminister Trudeau, der jede Kritik am Klimawandel mit Haftstrafe ahnden möchte, der einen stringenten Kurs der Zensur, Unterdrückung und Brandmarkung im Geiste von Greta, Luisa oder Robert fährt – und damit etwas entlarvt, was wir spätestens seit den Klebeaktionen der Letzten Generation erahnen konnten: Hier geht es nicht um Umweltschutz, Ressourcenschonung oder Schöpfungsbewahrung. Viel eher wird die Implementierung einer Ideologie des obsessiv verordneten Um- und Abbruchs von prosperierenden, funktionierenden und bewährten Gesellschaften und Volkswirtschaften anvisiert, weil man sich wieder einmal erhofft, aus Ruinen auferstehen zu können – und sich in blühenden Landschaften aus Windparks, Photovoltaikwüsten oder LNG-Netzen wiederzufinden. Es sind die Verachtung des Bestehenden und der Neid auf das Geschaffene der Vergangenheit, was diejenigen hinter sich lassen wollen, die von einem Selbstzweifel über ihr eigenes Versagen zerfressen werden – und sich deshalb eine Erzählung über die vermeintliche Apokalypse als moralisches Druckmittel auserkoren haben. Sie verbindet mit den Experten, die uns nahezu täglich erklären wollen, dass der aktuellste Monat der heißeste, trockenste und stürmischste aller Zeiten, aber mindestens seit 125.000 Jahren, gewesen sein muss, die Liebe zu induktiven Schlusstechniken. Doch sie genügen nicht, um der Empirie und Evidenz Genüge zu tun.

Denn die Komplexität unseres Globus ist weit höher als die Vernunft von sich in transhumanistischer Überheblichkeit aufplusternden Meteorologen und Klimatologen, die von sich behaupten, nicht nur des Vorhersagens von Wolken und Regen in der nächsten Woche mächtig zu sein, sondern aus der bloßen Aneinanderreihung von Ereignissen eines begrenzten Beobachtungszeitraum die Konklusion ableiten: Weil es nun X Jahre immer wärmer wurde, wird es auch in den kommenden Y Jahren immer heißer werden. In derart einfache Formeln lässt sich die Natur nicht pressen. Auch für Computersimulationen und Rechenmodelle bleibt das hochsensible Gefüge unseres Universums ein Rätsel – das wir auch dann nicht entschlüsseln werden, wenn wir uns immer neuer Statistiken bedienen. Es fehlt nicht nur eine über das industrielle Geschehen hinausreichende Betrachtung der Planetengeschichte, welche beim Einsatz von etwas Logik und Verstand bereits auf den Trichter kommen ließe, dass wir uns auch aktuell wieder in einer der vielen Epochen aus Schwankung und Anomalien befinden, die sich rational nur bedingt erfassen lassen. Es braucht deduktive und abduktive Herangehensweisen, also das Zulassen von Regeln – die man nur dann erkennen kann, wenn man sich eines Blicks ohne Scheuklappen auf die Erdenhistorie bemüht, die sodann erahnen lässt, dass sich mit den Zahlen „seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ vergleichsweise wenig anfangen und fortschreiben lässt. Dass darüber hinaus sämtliche Argumente der multifaktoriellen Genese eines jeden Geschehens ausgeblendet und somit weder Sonnenaktivität noch Achsenstellung, Wasserstoff, Methan oder andere beteiligte Aspekte Berücksichtigung finden, macht alle Aussagen über die singuläre Kausalität unseriös.

Und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn sich immer mehr Global Player dem ethischen Diktat all jener Machthaber, Organisationen und Lehrenden entziehen, die noch immer der Auffassung sind, dass wir ein Morgen in Klimaneutralität anstreben müssten – in der die Emission von Kohlenstoffdioxid gänzlich zurückgefahren wird. Mit solch einer Theorie wird jedem Leben ein Ende gesetzt. Das scheint denjenigen nicht klar zu sein, die den Physikunterricht verschlafen haben. Der marginale Anteil dieses Spurenelements in der Zusammensetzung der Luftschichten mag für Reflexion und Durchlässigkeit von Wärmeeinstrahlung zwar durchaus eine Rolle spielen. Doch eine derartige Gewichtigkeit, wie uns das zuletzt COP28 oder IPCC einhämmern wollten, erkennen selbst die Koryphäen auf diesem Fachgebiet nicht. Sie haben deshalb zu deutlich mehr Ruhe und Gelassenheit aufgerufen, denn es bleibt weiterhin völlig unklar, inwieweit entsprechende Schutzmaßnahmen des Menschen überhaupt geeignet und wirkungsvoll sind, einen evolutionär bedingten Prozess beeinflussen zu können. Im Augenblick scheint es eher so zu sein, dass wir Unsummen in eine Transformation fließen lassen – ohne überhaupt sicher sein zu können, ob sie nicht sogar in einem Schwarzen Loch besser aufgehoben wären. Die Anstrengungen sind nicht mehr angemessen, sie stellen eine Gefahr für produktiven Wettbewerb, materiellen Besitztum und gemeinschaftlichen Zusammenhalt dar. Aber auch für die Demokratie. Denn solange sich Klugheit und Besonnenheit darüber nicht durchsetzen, dass die Fossilen nicht dafür gemacht sind, bis zum Ende ihrer Tage im Boden zu verbleiben – und dass Atomkraftwerke in Deutschland mindestens genauso sicher und funktionell sind wie im ukrainischen Kriegsgebiet, kann der liebe Gott uns noch so lange auffordern, uns die Erde untertan zu machen. Wir werden am erhobenen Zeigefinger der Ökosozialisten scheitern.

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