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Die grüne Doppelmoral führt zu widersinnigen und verblendeten politischen Entscheidungen

Berater für Nachhaltige Entwicklung sieht deshalb massive Herausforderungen für die Schöpfung

Durch eine auf Ideologie fokussierte Transformationspolitik wird der Bundesrepublik erheblicher Schaden zugefügt, weil nicht zuletzt die grüne Doppelmoral zu widersinnigen Entscheidungen führt. Diese Auffassung vertritt der Berater für Nachhaltige Entwicklung und Change Management, Dennis Riehle (Konstanz). Er erklärt wie folgt:

Die deutsche Energiewende ist nicht nur widersinnig, doppelmoralisch und ideologisch gesteuert, sondern auch weit entfernt von jeder Nachhaltigkeit. Diese würde nämlich erfordern, jede politische Entscheidung in dieser Richtung in all ihren Facetten und Konsequenzen zu durchdenken. Doch daran kann und will die Ampel auch deshalb nicht denken, weil die grüne DNA es verbietet. Da ist einerseits der Geburtsfehler dieser Partei, die sich in einer derartigen Verblendung und Verbohrtheit gegen die Atomkraft gestellt hat, dass jeglicher Versuch der Argumentation aussichtslos bleibt. Während Habeck die uralten Meiler mitten im Kriegsgebiet in der Ukraine lobt, werden unsere Reaktoren abgebaut. Denn Merkel hatte in einer nächtlichen Hau-Ruck-Maßnahme auf einen Tsunami im fernen Fukushima reagiert, mit dem sie letztlich dem Zeitalter der zivilen Nutzung der Kernenergie in der Bundesrepublik den Todesstoß gab – und damit sogar als Physikerin auf die Propaganda hereinfiel, dass die die Landschaft verschandelnde, Tiere bedrohende und das Gleichgewicht von Flora, Fauna und Habitat massiv zerstörende Solar- und Windkraft der Natur und Umwelt zuträglicher wäre als die modernsten AKW, die nahezu keinerlei negative Auswirkungen auf das atmosphärische Geschehen haben. Schon damals hätte eine solide Berechnung ausgereicht, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass wir mit den sogenannten Regenerativen bei weitem nicht den energetischen Bedarf decken können, der für ein gewisses Maß an Erhaltung des aufgebauten Wohlstandes und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit notwendig wäre.

Schlussendlich sind wir nun in der Perversion gelandet, Kohle bis auf Weiteres heranziehen zu müssen, damit Energiestabilität gewährleistet werden kann. Die luftverpestende Gewinnung von Strom auf diesem Weg führt jegliche Transformation ad absurdum. Und auch das mit Scheuklappen behaftete Setzen auf Wärmepumpen oder Elektroautos als Allheilmittel ist ein Reinfall für die Ökologie. Für ihre Herstellung benötigen wir in großem Maße seltene Lebensgrundlagen, die Entsorgung ist immens ressourcenverbrauchend und teuer. Und ihre Effizienz bleibt bis heute in der breiten Fläche unbewiesen. Und über alledem steht noch immer die von der Wissenschaft weiterhin nicht widerspruchsfrei aufgestellte CO2-Hypothese, die als inszeniertes Damoklesschwert über uns hängt und uns auf die drohende Apokalypse aufmerksam machen sollen, wenn wir nicht umsteuern. Die Einen nennen es Verschwörungstheorie, die Anderen lediglich Vernunft, wenn man auf den nicht völlig absurden Gedanken kommt, dass uns ein vermeintlicher Konsens über die anthropogene Ursache vom Klimawandel lediglich deshalb als Wahrheit verkauft wird, weil er dazu geeignet ist, in einer moralisierenden Weise die Bevölkerung und Ökonomie zu einer Denkens- und Verhaltensänderung zu nötigen, die ganz im Sinne einer lobbyistischen Erneuerbarenindustrie ist – und daneben auch noch Grundlage für eine Erosion der repräsentativen Demokratie in Richtung oligarchischer Strukturen sein kann.

Weitere Informationen zum Autor auf www.dennis-riehle.de.

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