Als Journalist begegnet man in seinem beruflichen Leben diversen Politikern, lernt ihre ganz eigene Art an Charakterlichkeit kennen. Oftmals getrieben von Selbstüberhöhung und Arroganz, sind sie schlicht unnahbar für die breite Bevölkerung. Doch oftmals geschieht diese Distanz nicht etwa aus Schutz vor möglicher Anfeindung, sondern in der tatsächlichen Annahme, man sei ab einem gewissen Moment in der Machthierarchie etwas Besseres.
Artikel lesenJa, ich bin alt, rückständig und konservativ: Wie mir die Trump-Remigration-Pose zu Neujahr eine prämodernde Non-Viralität bescheinigt hat…
Vor einigen Wochen bezeichnete mich ein Nutzer auf der Plattform X als „rückständig“, als einen „altmodischen Konservativen“, der „wohl im Jahr 2019 stehengeblieben ist“. Man könnte dieses Etikett durchaus als eine Auszeichnung begreifen, scheine ich mich zumindest nicht mit einer Mode gemeingemacht zu haben, wenn ich auch in diesen Tagen wieder skeptisch und achselzuckend darauf blicke, was sich in der Virtualität an Trend und Hype abspielt.
Artikel lesenDas Jahr, in dem ich die AfD genau beobachte: Nicht nur in Baden-Württemberg könnte die Arroganz der Parteimächtigen Stimmen kosten…
Das Jahr 2026 ist in vielen Bundesländern mit Wahlen verbunden. Auch in Baden-Württemberg steht ein Urnengang an, am 6. März wird die Zusammensetzung des Parlaments in Stuttgart neu bestimmt. Somit bin auch ich gefordert, an jenem Sonntag mein Kreuz zu setzen. Und ich gebe zu, mir ist die Entscheidung selten so schwer gefallen.
Artikel lesen„Tötet die Ungläubigen“, „denn es gibt kein Deutschland mehr“, „das Reich ist unser…“: Was in den Moscheen gesagt wird – und was nicht!
Wer am Sonntag in die Kirche geht, der erwartet von der Kanzel herab die Verkündigung der frohen Botschaft aus dem Neuen Testament. Doch welchen Anspruch hegt der Besucher einer Moschee, will er im Gotteshaus dem Imam bei seiner Exegese der Heiligen Schriften des Islams lauschen? Dass es dem Koran ausdrücklich schwerfällt, die zahlreichen Suren der Feindseligkeit gegenüber Andersdenkenden zu relativieren, ist ein wesentlicher Grund für seinen Missbrauch.
Artikel lesenWulff freut sich auf afghanische Olympiasieger, Lammert will kein Parteiverbot: Wie unsere Politsenioren mit ihrem Rampenlicht umgehen…
Wie gehen ehemalige Politiker mit ihrer Stellung um, nach dem Eintritt in den Ruhestand prinzipiell noch eine wichtige Stimme im tagesaktuellen Geschehen sein zu können, ohne aber gleichzeitig dem Reiz zu erliegen, zugunsten von Rampenlicht die Contenance zu verlieren? Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff hat es ausdrücklich nicht geschafft, der Versuchung zu widerstehen, für Schlagzeilen die eigene Unabhängigkeit aufzugeben.
Artikel lesenZwischen stotterndem Motor und Vollgas voraus: In Brandenburg entscheidet sich 2026 nicht zuletzt die Regierungsfähigkeit des BSW!
Brandenburg steht mit 2026 ein Schicksalsjahr bevor, was die politische Stabilität betrifft. Die Regierungskoalition zwischen SPD und BSW befindet sich in einer schweren Krise. Im vergangenen November traten vier Abgeordnete aus dem Bündnis von Sahra Wagenknecht aus, nach gravierenden Differenzen zur Frage des Medienstaatsvertrages.
Artikel lesenDie deutsche Außenstelle von Javier Milei: Wie das Team Freiheit 2026 zwischen Aufbruchsstimmung und Wahlskepsis beginnt…
Er steht für die Kettensäge, wurde zur Galionsfigur des Libertarismus. Der argentinische Präsident Javier Milei polarisiert die Gemüter weltweit, weil er erfolgreich ist. Nicht nur sozialistische Regime hatten Zweifel an seine Austeritätspolitik. Auch in Deutschland galt der 55-Jährige als verschrien, als ein „durchgeknallter Querkopf“, als ein „Radikalinski“.
Artikel lesen2026 als Chance, die Geschichte zu wenden: Möge sich jeder Einzelne anstecken lassen von der Welle der Veränderung, die losgetreten ist!
Viele von uns blicken völlig zurecht mit Sorge auf das Jahr 2026. Denn es stehen gigantische Herausforderungen vor uns, wie sollen wir all das bewältigen, scheint gerade die Politik die meisten Probleme nur vor sich herzuschieben. Vertrauen kann nur dann erwachsen, besinnen wir uns auf die eigene Kraft zur Veränderung, aber auch die prinzipielle Fähigkeit des gesamten Volkes, in klammen Stunden aufzustehen, die Wende zu schaffen.
Artikel lesenBaumann, Teich und Siegmund: Drei gestandene AfD-Charaktere, denen man das politische Jahr 2026 guten Gewissens anvertrauen kann…
In einer Phase der Geschichte, die durchaus Anlass gibt, pessimistisch zu sein, sucht der Mensch ganz natürlich nach Hoffnungsträgern, welche ihn aus der Überzeugung retten, dass der Karren vor die Wand fährt. Der Jahresbeginn ist ein guter Anlass, sich Gedanken darüber zu machen, wem man die Zukunft politisch anvertrauen würde.
Artikel lesenDie Last der versicherungsfremden Leistungen: Die Debatte über Gesundheitsreformen ist nötig, geht aber am eigentlichen Problem vorbei!
Deutschland krankt gleich an mehreren Symptomen. Die Diagnosestellung fällt einigermaßen leicht, die Therapie ist dagegen eine Herausforderung. Wir leiden unter einer übermäßigen Erschöpfung, an mehreren Beinbrüchen, von einer Gehirnerschütterung über Herzrhythmusstörungen bis zu Gicht. Die Republik ist nahe vor der Intensivstation, eigentlich können nur bittere Pillen helfen.
Artikel lesen2026 wird das Jahr der Heizungsfakten: Wie Altbaubesitzer ab Juli in vielen Regionen Deutschlands zur Wärmepumpe verdammt sind…
2026 dürfte vor allem für Besitzer von Altbauten in Deutschland gravierende Auswirkungen haben. Denn das sogenannte Heizungsgesetz schlägt nun in seiner vollen Wirkung durch. Bis zum 30. Juni müssen große Kommunen mit über 100.000 Einwohnern eine eigene Wärmeplanung vorlegen. Ab diesem Augenblick gilt die sogenannte 65-Prozent-Regel für verbindlich beim Einbau neuer Geräte in Bestandsgebäude.
Artikel lesenEin Appell für mehr Naivität und Gutgläubigkeit: Als uns der Kanzler zu Neujahr aufforderte, die Augen vor den Problemen zu verschließen…
Friedrich Merz hat zu uns gesprochen, doch auch im neuen Jahr muss der skeptische Bürger attestieren, sich vom Bundeskanzler nicht ernst genommen zu fühlen. Zwar hat der CDU-Politiker Versäumnisse in den ersten Monaten seiner Amtszeit eingeräumt. Auch seien zahlreiche Reformen noch ausstehend. Doch wenn er davor warnt, sich von Angstmachern und Schwarzmalern die Laune verderben zu lassen, dann beschwichtigt der Regierungschef die Situation in der Republik gravierend.
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