Wer aktuell die politische Republik adäquat und hinlänglich beschreiben will, kommt wohl am Prädikat der Wehleidigkeit nicht vorbei. Friedrich Merz ist groß im Austeilen, mittlerweile gibt es Strafbefehle für Banalitäten, er selbst drückt auf die Tränendrüse, wenn er einstecken muss. Empfindlich scheint auch Lars Klingbeil, offenbar zart besaitet, wartet im Umgang auf Streicheleinheiten. Und jetzt ist da auch noch Bärbel Bas, die sich ziemlich lautstark über Anfeindungen und Hass im Internet beklagt. Wahrscheinlich hatte es keine SPD-Vorsitzende zuvor so schwer, war derartigem Argwohn und Missgunst ausgesetzt.
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Selbst bei der Farbenlehre hat sie gepennt: Bärbel Bas zwischen dem Einheitsbraun von Nicht-Migranten und Albert Camus‘ Austauschthese…
„Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen“, sagt bereits die Apostelgeschichte der Bibel. Die Schöpfung ist darauf angelegt, dass jeder seinen Platz hat. Wanderungen rund um den Globus passen nicht in dieses Konzept. Insbesondere widersprechen sie auch dem Grundgedanken von Asyl und Flucht, wenn immer mehr „Schutzsuchende“ gar nicht verfolgt werden, sondern schlichtweg nach einem besseren Leben in Europa Ausschau halten. Aus Sicht der SPD natürlich eine böse Verschwörungserzählung.
Artikel lesenDie AfD sagt Dankeschön: Weltsozialamtschefin Bärbel Bas, die Pull-Faktoren und 2,5 Millionen Bürgergeldempfänger mit Migrationshintergrund!
Rund 47 Prozent der Empfänger von „Bürgergeld“ in der Bundesrepublik sind Ausländer. Weitet man die Definition auf Personen mit Migrationshintergrund, also mit fremden Wurzeln, kommt man sogar auf einen Wert von 63 Prozent. Doch nein, natürlich wandert niemand in unsere Sicherungssysteme ein. Eine Aussage von Bärbel Bas sorgt mittlerweile sogar in der SPD für Furore. Kommunalpolitiker distanzieren sich auf das Schärfste, denn es ist weder die AfD, welche den Bezug zur Realität verloren hat. Noch der kritische Beobachter von WELT, FOCUS oder BILD.
Artikel lesenEinfallslos, vorgeschoben, orchestriert: Wenigstens in der Begründung für ihren „eXit“ hätten sich Grünlinke Mühe geben können…
Man nennt es wohl eine konzertierte Aktion, was sich da auf der Plattform X bot. Ziemlich zeitidentisch und buchstabengleich kündigten die Parteien SPD, Grüne und Linke an, sich aus dem sozialen Medium zurückzuziehen. Gleichsam gaben zahlreiche Politiker dieser Couleur an, das ehemalige Twitter verlassen zu wollen. Als Grund hierfür wurde in erster Linie sogenannte „Desinformation“ vorgeschoben, es sei ein Chaos entstanden, seit Elon Musk das Ruder übernommen habe. Ein entsprechender Hashtag ging unmittelbar in die Vollen, klare wie derbe Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten.
Artikel lesenNeuzugang für die Selbsthilfegruppe der anonymen Theatraliker: Friedrich Merz und seine vom Hochwasser bedrohten Tränensäcke…
„Hören wir doch mal auf, so larmoyant und so wehleidig zu sein in diesem Land“, so sagte es jener Mann, der aktuell befand: „Kein Kanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen“. Widersprüchlichkeit oder Doppelmoral, die Bewertung bleibt jedem von uns überlassen. Die Bürger wegen angeblicher Sensibilität maßregeln, selbst den Tränen nahe sein, wenn man als unbeliebtester Regierungschef der Welt mit Widerspruch innerhalb und außerhalb der sozialen Medien zu kämpfen hat. So ist er nun einmal, dieser Friedrich Merz.
Artikel lesenZwischen Walen und Wahlen liegen im Jahr 2026 nur ein paar Monate: Wie SPD-Minister Till Backhaus fürs politische Überleben buckelt…
Mitte März 2026 war in der Ostsee ein Buckelwal gestrandet. Das Tier hatte sich vor der Insel Poel festgesetzt, fand aus eigener Kraft nicht zurück ins weite Meer. Kurz darauf begann eine geschichtlich einmalige Rettungsaktion, die seither Deutschland in Atem hält. Zentraler Protagonist in der ganzen Geschichte ist der Umwelt- und Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus. Der SPD-Politiker engagiert sich prominent, hofft offenbar auf Zuspruch von Naturschützern, auch bei der anstehenden Landtagswahl. Denn in den Umfragen liegen die Sozialdemokraten derzeit klar hinter der AfD. Sie trennen acht bis vierzehn Prozent, je nach Meinungsforschungsinstitut.
Artikel lesenEin missglückter Einebnungsversuch: Wie Parteienhopper Robert Crumbach vergeblich rang, das BSW vor der AfD zu warnen!
Sind es Szenen einer gescheiterten Ehe – oder ist es doch eher der klassische Seitensprung, von Anfang an auf Einmaligkeit und Kürze ausgelegt? Über vier Dekaden lang war Robert Crumbach Mitglied der SPD. Der Arbeitsrichter gehörte den Genossen bis Anfang 2024 an, wechselte dann zum Bündnis von Sahra Wagenknecht. Er half beim Aufbau des Landesverbandes in Brandenburg, wurde dortiger Vorsitzender und Spitzenkandidat. Nach dem Urnengang führte er die Fraktion im Parlament von Potsdam an, war im Kabinett Woidke IV Vize-Ministerpräsident und Ressortchef für Finanzen und Europa.
Artikel lesen„Leistung muss sich lohnen, das ist sozialdemokratisch“, sprach Franz Müntefering, als die SPD noch Mut zum Erfolg hatte…
Als ich vor über 20 Jahren in der SPD engagiert war, bin ich mir bewusst gewesen, welche denkwürdige Bedeutung diese Partei hat, die nun schon so viele Aufs und Abs in ihrer Vergangenheit, immerhin seit 1863, überstanden hat. Auch damals war es nicht immer einfach, sich zu ihr zu bekennen. Denn sie muss eine breite Schicht an Menschen zusammenhalten, die durchaus unterschiedlicher Auffassung sind. Und da kommt es zu Uneinigkeit, Rivalität und Neid. Was im Augenblick jedoch überwiegt, das ist ein enormes Defizit an Erneuerung.
Artikel lesenTektonische Plattenverschiebung zwischen Mosel und Pfälzer Wald: Bestes Westergebnis für die AfD, Sinnkrise bei den Sozen!
Es ist durchaus ein politisches Erdbeben, das sich in Mainz ereignet hat. Das Ergebnis der Landtagswahl fiel deutlich klarer aus, als man dies zunächst in den Umfragen vermutet hatte. Mit 31 Prozent geht die CDU als klarer Gewinner des Sonntagabends hervor. Sie liegt mit weitem Abstand vor der SPD, mit der man sich zunächst noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatte. Doch die Genossen laufen mit lediglich 25,9 Prozent durchs Ziel. Während die Christdemokraten 3,3 Prozent hinzugewannen, sind die Sozialdemokraten mit fast zehn Prozent weniger im Absturz begriffen.
Artikel lesenMainz bleibt Mainz, doch es schwingt und kracht: AfD in Sichtweite zur 20-Prozent-Marke, Sozialdemokratie vor weiterem Allzeittief!
Das Superwahljahr 2026 geht in Runde zwei, nun bestimmt Rheinland-Pfalz sein Parlament neu. Nach derzeitigen Umfragen gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD, wobei die Konservativen mit einem leichten Vorsprung in den Urnengang starten. Die Sozialdemokratie könnte neun Prozent verlieren, um bei etwa 27 Prozent stehen zu bleiben. Der Herausforderer gewinnt demnach mäßig, bleibt weitgehend stabil, wird sich kaum von der Stelle rühren. Großer Sieger wäre die AfD, die ihr Resultat aus 2021 auf 19 Prozent verdoppeln könnte.
Artikel lesenDas Dekadenz-Debakel der SPD: Gleich drei Rekorde gebrochen, dem Realitätsverlust von Spitzenkandidat und Landespartei sei Dank…
Das muss man erst einmal schaffen: Die SPD in Baden-Württemberg hat mit ihrem Resultat beim Urnengang des 08. März 2026 gleich dreifach einen Rekord gebrochen. Nicht nur, dass sie das dramatisch schlechteste Ergebnis vom letzten Mal deutlich unterboten hat. Sie fuhr den niedrigsten Wert ein, den es im Südwesten je gab. Und nicht nur das. 5,5 Prozent ist darüber hinaus das niedrigste Abschneiden bei einer Landtagswahl in Deutschland überhaupt.
Artikel lesenDas Trojanische Pferd der Aufenthaltserlaubnis: Warum die SPD den Broterwerb von Flüchtlingen an die Bleibeperspektive koppeln möchte…
Die SPD hatte schon immer ein Händchen dafür, Forderungen jenseits von Realität und Lebenswirklichkeit der deutschen Bürger aufzustellen. Und sie tut es wieder. Generalsekretär Klüssendorf forderte unlängst: „Wer hier arbeitet und sich integriert, darf nicht abgeschoben werden“. Diese Aussage entstand im Umfeld der Überlegung von Innenminister Dobrindt, das Beschäftigungsverbot für Geflüchtete zu lockern, damit sie bereits früher in eine berufliche Tätigkeit übergehen können als bisher erlaubt.
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