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Rückführung und Schotten dicht: Wie ich als Integrationsberater geläutert wurde!

Kommentar von Dennis Riehle

Es brauchte eigentlich nicht erst die frei laufenden Messer in unseren Großstädten oder das ungenierte Demonstrieren für ein islamisches Kalifat, um zu der Erkenntnis zu gelangen, dass sich Deutschland spätestens im Jahr 2015 mit einer „Wir schaffen das!“-Kanzlerin dem Kontrollverlust über die eigene Integrität hingegeben hat. Die Bundesrepublik ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Migrationsströme aus Süden und Osten völlig entglitten sind. Denn mit ihrer Philosophie der grenzenlosen Nächstenliebe hat sie nicht nur die Grenzen wie Scheunentore geöffnet, sondern ihre gutmenschlichen Herzen derart weitgestellt, dass sie voller Toleranztrunkenheit überhaupt nicht mehr mitbekommt, dass unser Kontinent mit Flüchtlingen geflutet wird – von denen, je nach Herkunftsregion, zwischen 65 und mehr als 99 Prozent keine Bleibeperspektive haben. Denn sie werden zu Hause nicht verfolgt, sondern sehnen sich allein nach einer besseren wirtschaftlichen und sozialen Zukunft. Doch gerade dafür ist unser Asylsystem nicht geschaffen worden. Es ist in einer endlichen Welt nicht möglich, sämtliche Schicksale in aller Herren Länder aufzufangen. Und dies gilt ausdrücklich auch für jene Ursprungsnationen, denen manch ein Antifaschist bis heute Kompensationsansprüche für den erlittenen Kolonialismus zuspricht. Erbsündige Kollektivschuld ist das Feigenblatt von Personen, die mit Schwarz-Rot-Gold noch nie etwas anfangen konnten, weil sie in ihrer Selbstbestimmung bis heute auf einem Ozean der Unbedingtheit schippern – und den Anker schon allein deshalb nicht auswerfen wollen, weil sie sich sodann nicht nur mit Blick auf ihr Geschlecht, sondern auch auf ihre ethnische Identität festlegen müssten. Da sie eine immanente Heimat als ein Korsett ansehen – und sie nicht als notwendigen Halt, Bestimmung und Orientierung begreifen, wollen sie lieber flexibel sein. Und das gilt auch in der Frage, wie unsere Breiten aus ihrer Sicht morgen und übermorgen aussehen sollen.

In ihrer völlig naiven Verblendung gehen sie tatsächlich davon aus, dass sich die Ideologie des Multikulturalismus tatsächlich in die Realität umsetzen lässt – ohne dabei aber den Kollateralschaden zu berücksichtigen, dass in diesem Prozess des Umbruchs von einer Wesenseinheit in die andere von den Wurzeln unserer Spezies nichts mehr übrig sein wird. Sie befürworten Regellosigkeit aus ihrer Mentalität der Unterjochung und Anbiederung gegenüber dem Rest der Zivilisation. Dass uns aber von allen anderen Nationen auf diesem Globus unsere dunkelsten Kapitel in der Geschichte mittlerweile vergeben wurden – und es nur noch wir selbst sind, die offenbar nie genug von Buße, Sühne und Selbstgeißelung bekommen werden, wollen sie nicht zur Kenntnis nehmen, weil ihr Hass auf unsere Sozietät nur stellvertretend steht. In Wahrheit geht es um ihr eigenes Scheitern, ihre Ziellosigkeit und ihre Sinnleere, welche sie nicht zuletzt aufgrund ihres Neides auf diejenigen Mitgeschöpfe in sich tragen, die zur Vergangenheit ein rationales Verhältnis pflegen. Sie soll uns ständige Mahnung und Erinnerung sein. Allerdings verlangt keiner, dass wir uns bis zum Ende aller Tage in einer gemeinschaftlichen Haftung verstricken, die uns nicht nur depressiv macht – sondern uns auch in unserer Fortentwicklung lähmt. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass gerade diejenigen unter der lebensfeindlichen Klimapsychose leiden, die auch gleichzeitig dafür plädieren, Abschiebungen am besten komplett zu stoppen, weil sie fürchterlich, grausam und böse seien.

Konkret kann man den Nährboden für eine solche Klientel innerhalb der grünen Basis ausmachen. Dort verwehrt man sich beispielsweise bis heute der offenbar effektiven Anwendung der Bezahlkarte, welche „Schutzsuchende“ mittlerweile vielerorts anstelle von Bargeld erhalten – und ihre arglistige Absicht der Einwanderung nach Deutschland schon allein durch ihre Echauffiertheit zeigen, dass sie mit dieser Sachleistung diskriminiert, benachteiligt und ausgegrenzt würden. Wer als Bedürftiger unter vermeintlich existenzieller Bedrohung Gast in der Fremde ist, der zeigt sich dankbar für einen Mindeststandard an Obdach, Versorgung und Sicherheit. Die Empörung des Regenbogens, wonach es mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar wäre, diesen Immigranten die Liquidität zu nehmen, entlarvt sich spätestens beim Lesen verschiedener Urteile des Bundesverfassungsgerichts. Dieses hat wiederholt festgestellt, dass es – im Gegensatz zu deutschen Staatsbürgern – rechtlich vertretbar und legitim ist, einem Personenkreis auch dauerhaft in Naturalien auszuhelfen, der bisher zumeist keinen einzigen Cent an Steuern in diesem Land entrichtet hat. Entsprechend sind juristische Hürden nicht zu erwarten, sollte sich ein Ankömmling in seinen Ansprüchen verletzt fühlen, weil ihm das Bargeld fehlt, sich für das Telefonat mit den Angehörigen kurzerhand ein neues Smartphone zu beschaffen, eine neue Armbanduhr bezahlen zu können oder sich nach der anstrengenden Überfahrt über das Mittelmeer mit frischen Sneakers auszustatten. Und natürlich bräuchten sie das Cash auch deshalb auf ihrem Konto, weil die Familie in der Ferne händeringend darauf wartet – ehe sie dann ohnehin alsbald in unsere Breiten nachzügeln kann.

Daher höre ich die Wokeness bereits Zeter und Mordio schreien, wie kaltherzig, rücksichtslos und rassistisch ist doch als Integrationsberater sein kann, wenn ich den armen Geschöpfen die Erwartung an finanzielle Solvenz abspreche. Und es ist gerade diese Erfahrung, welche ich über die vielen Jahre in meinem ehrenamtlichen Engagement gemacht habe, die mich mit Nachdruck zu der Überzeugung gelangen ließ, dass wir uns nicht nur auf einem politischen und weltanschaulichen Irrweg befinden, sondern jegliche Humanität hinter uns gelassen haben. Denn es gehört zur Fairness dazu, dass nicht diejenigen unsere Ressourcen in Anspruch nehmen, die offensichtlich keinen begründeten Nachweis dafür liefern können, dass ihnen gemäß der internationalen Konventionen und unsere eigenen Gesetze ein Status zusteht. Gerechtigkeit erfordert stets auch die Einhaltung von Regeln, auf die man sich gemeinsam beruft. Und so ist es ein beispielloser Skandal, dass mittlerweile eine übergroße Mehrheit derjenigen, die zumeist illegal auf unser Territorium vordringen, keine Rechtfertigung hierfür vorweisen können. Stattdessen verschleiern sie ihre Identität, indem sie bereits auf den Schlauchbooten ihre Pässe demonstrativ und verhöhnend in der Luft zerreißen, keinen Funken Anstand oder Bereitschaft zur Eingliederung zeigen, rasch zu kriminellen Intensivtätern werden und hierzulande für die Despoten auf die Straße gehen, vor denen sie angeblich geflüchtet sind. Und so bleibt es nicht nur meine Pflicht als Journalist, auf diese eklatanten Missstände aufmerksam zu machen – die allerdings zunehmend jeder mit eigenen Augen wahrnehmen kann, der sich nicht seine pluralistische Traumwelt schöngekifft hat. Es ist auch mein Gewissen, das unverhohlen an mich appelliert, mich mit Vehemenz für die Forderung nach Remigration starkzumachen – und gleichzeitig nach einer Festung Europa zu rufen, in die nur noch derjenige gelangen kann, welcher sich unzweifelhaft anspruchsberechtigt, anpassungsbereit und tadellos gibt.

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